Perfekter Start in die Saison - Sieg gegen Glienicke

85:75


Oranienburger BV - StarWings Glienicke 85:75 (50:39)

 

Am Samstagabend erlebten die Zuschauer der Oberligapartie zwischen dem Oranienburger BV und den StarWings Glienicke ein sehr emotionsgeladenes Spiel.

 

Beide Mannschaften starten mit einem unglaublichem Spieltempo, wobei Oranienburg die bessere Chancenverwertung hat und sich nach dem ersten Viertel einen leichten Vorsprung erspielt. Das Spiel wird zunehmend körperlicher und einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters lassen die Emotionen in der Halle hochkochen. Glienicke versucht sich in die Partie zu kämpfen, doch leicht liegen gelassene Punkte und die im Gegenzug resultierenden Konter ermöglichen es den OBV mit einem

11-Punkte Vorsprung in die Pause zu gehen. 

 

Nach der Pause spielen beide Teams auf Augenhöhe und ein ums andere mal erreichen die Würfe der Spieler beider Teams ihr Ziel.

Oranienburg geriet zunehmend in Foulprobleme und eine dünn besetzte Bank ermöglichte es nicht die körperliche Spielweise aufrecht zu erhalten. Starke offensivaktionen auf Seiten der Oranienburger hielten der Vorsprung weiter aufrecht.

 

Kurz vor Ende der Partie wurde es nochmal richtig spannend, denn der Coach von Glienicke Steffen Merker musste aufgrund 2 technischer Fouls die Halle verlassen und nun waren sie noch mehr entschlossen das Spiel doch noch zu gewinnen. Bei Oranienburg schwanden sichtlich die Kräfte und so wurde der Vorsprung immer kleiner bis es zwischenzeitlich nur noch 4 Punkte Abstand waren.

 

Doch Oranienburg bewahrte einen kühlen Kopf und starke Nerven. Man holte sich vor heimischer Kulisse und gut gefüllter Halle den Heimsieg nach einer sehr intensiven und emotionsgeladenen Partie.

 

Oranienburg muss nun nach 2 Siegen aus 2 Spielen zum schweren Auswärtsspiel nach Lauchhammer.

Statistiken zum Spiel:

FG - Würfe aus dem Feld, FW - Freiwürfe, Reb - Rebounds, Ass - Assist, TO - Turnover, BG - Ballgewinn, BL - Block, PF - Persönliche Fouls, Pkt - Punkte

Video zum Spiel:



Daniil Goldstein,  17.09.2018